Igel in Gefahr !
Im Jahr 2005 mußte unser Verein 220 Igelsäuglinge (Igel noch ohne Zähne) aufnehmen, da
viele Igelnester in den Gärten durch die Gartenbesitzer zerstört wurden. Deshalb haben wir uns zu dieser
gezielten Aktion entschlossen.

Gleichzeitig möchten wir Sie auf weitere Gefahren für den Igel im Garten hinweisen.
Ihnen ist vielleicht nicht bekannt, dass der Igel unter strengstem Naturschutz steht.

Zeichnungen: Angela Sander

Gifte töten Insekten, von denen Igel,Vögel und andere Tiere leben!
Ein natürlicher Garten hilft sich selbst-ohne Gift
In Zäunen verfängt sich der Igel und kann dann durch die aufgesatellten Stacheln oft nicht mehr zurück!
Meistens entdeckt man ihn zu spät!
Scharrt ein Hund den Igel im Winter aus seinem Laubbau, so kann der Igel erfrieren; zerstört er das Geburtsnest im Herbst, so starben die Jungen.
Mausefallen können dem Igel Pfoten abklemmen oder dere Igel stirbt qualvoll durch den Giftköder! Rattengift unbedingt nur in Köderboxen auslegen!
Rasentrimmer und Rasenmäher verursachen beim Igel schwere Verletzungen und Verstümmelungen; deshalb nicht unter Büschen mähen!
Netze und Meisenknödelnetze verheddern sich in den Stacheln und schnüren den Körper bzw. die Beine ein! Der Igel verendet elendig!
Bleibt die Schuppentür bei Nacht offen, kann sich ein Igel unbemerkt dort verkriechen und ist gefangen, wenn die Tür wieder verschlossen wird!
Bei Gefahr rollt sich der Igel ein, anstatt zu fliehen - das kann ihm beim Abbrennen von Reisighaufen zum Verhängnis werden!
Die Grabegabel verursacht schlimme Stichwunden und tötet die Igelmutter. Zerstört man das Laubnest, dann flieht die Igelin und sie verläßt Ihre Säuglinge!
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