Igel kennen keine Verkehrszeichen
darum :
Vorfahrt für den Igel !
Hunderttausende von Igeln sterben jährlich auf unseren Landstraßen. Der grausame Tod unserer nützlichen Stacheltiere darf kein unabwendbares Schicksal sein! Es ließe sich so leicht verhindern, lieber Autofahrer, wenn jeder etwas umsichtiger und verantwortungsvoller und vor allem in der Dämmerung etwas vorsichtiger fahren würde!
Jeder Verkehrsteilnehmer kann durch seine Fahrweise helfen, diese hohe Zahl von toten Igeln zu verringern und damit verhindern, daß der Igel auf die "Rote Liste" der vom Aussterben bedrohten Tiere kommt.
Denn, wenn ein Kraftfahrer mit Tempo 100 km/h statt mit 50 km/h naht, hat unser Stachelritter keine Chance !
Das beste Verhalten im Straßenverkehr ist Tempo drosseln ! - Denn es könnte statt der Stachelkugel doch leicht ein rollender Ball mit einem Kind dahinter sein! Was dann ?
Wie fährt ein Autofahrer "igelbewußt" und damit auch sicherer ?
Ein Igel ist immer berechenbar: ... entweder rollt er sich zusammen,
dann kann man ihn "zwischen die Räder" nehmen,
.... oder er tippelt schnell und eilig über die Straße
dann genügt ein geringfügiger Lenkausschlag, um an ihm vorbeizufahren.
Ein Kraftfahrer würde doch auch nicht über einen Stein oder eine Zuckerrübe fahren, die ähnliche Umrisse aufweist, oder ?!
Sicherheit im Straßenverkehr muß Menschen und Tieren gleichermaßen gerecht werden, es dürfen auch nicht die Tiere auf der Strecke bleiben.
Man soll und muß aber auf keinen Fall scharf bremsen, um sich und die nachfolgenden Autofahrer nicht zu gefährden !
Deshalb Sicherheitsabstand beachten !
Ist man an dem zusammengerollten Tier vorbeigefahren, dann allerdings sollte man den Igel nicht so ungeschützt weiter auf der Straße liegen lassen, sondern langsamer werden, in angemessenem Abstand am Straßenrand anhalten, dann das Tier in Laufrichtung von der Straße tragen und es hinter einem Zaun oder ins Gebüsch ablegen.
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